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Mobil trotz Sehbehinderung

Am 5. August vermittelte der Dortmunder Mobilitäts-Trainer Michael Haferkemper den Gästen unseres Makula-Treffs dieses Thema.
Als hochgradig sehbehinderter oder blinder Verkehrsteilnehmer eine große Kreuzung sicher zu überqueren, auch wenn die Lichtsignalanlagen hat, aber ohne Zusatzeinrichtung ist, konnten sich einige der 40 Besucher_innen nicht vorstellen. Auch nicht, dass nach einem Mobilitätstraining Treppen sicher bewältigt werden können. Sie erfuhren ebenfalls, was bei Tackerampeln zu beachten ist und wo die Schwachstellen sind, an denen der Blinden- und Sehbehindertenverein sich mit der Verwaltung auseinandersetzt. „Sie müssen als sehbehinderte Person ja nicht ständig den Langstock einsetzen,“ so der Mobitrainer Michael Haferkemper, „holen sie ihn aus der Tasche in den Situationen, die für Sie gefährlich werden könnten.“

Unser Angebot, parallel zum Vortrag mit uns in unserer Beratungsstelle persönlich ins Gespräch zu kommen, wurde von einigen gerne angenommen. Wie immer beantworteten Dr. Hermesmeier und Dr. Schmitt am Ende Fragen zur Therapie bei Makula-Degeneration.


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