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Makula-Treff im August 2015

Das Thema war Verkehrssicherheit beim Makula-Treff am 4. August im Blickpunkt.
Michael Hermesmeier und Heinz Peter Schmitt berichteten von ihren gefährlichen Erlebnissen als Auto- und Fahrradfahrer, die dazu führten, sich aufgrund ihrer Seheinschränkung nicht mehr hinters Steuer zu setzen bzw. aufs Tandem umzusteigen. Einige der 37 Gäste berichteten über ähnlich gefährliche Situationen, die sie dazu brachten, kein Auto mehr zu fahren. Sehschärfevoraussetzungen wie beim Auto gibt es für Fahrradfahrer nicht, von daher ist eine realistische und ehrliche Selbsteinschätzung vorzunehmen. Ansonsten kam in der 90minütigen Diskussion die ganze Palette der Barrierefreiheit zur Sprache: Kontrastreiche Treppenstufen, nichtbarrierefreie Einstiege und Haltestellen für Rollatoren, uneinheitliche und defekte Tackerampeln, Kennzeichnungspflicht nach der Fahrerlaubnisverordnung und damit verbundener Versicherungsschutz, auffällige Kleidung bzw. Kontrastierung für Fußgänger, insbesondere in der Dunkelheit, Zugangsvoraussetzungen für die Nutzung des städtischen Fahrdienstes usw.

Dazu gab es Hinweise auf die Makula-Veranstaltung der Kassenärztlichen Vereinigung am 1. September
Und die des AMD-Netzwerkes am 19. September im Bildungszentrum der Kreishandwerkskammer. Unseren nächsten Treff gibt es am 6. Oktober wieder im Blickpunkt.


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