.

Professor Schilling, Johannes Hospital: „Eine Graue Star-Operation führt nicht zur Verschlechterung bei Makula-Degeneration“

Publikum beim Makula Treff

Mit dieser klaren Aussage begann Professor Schilling bei unserem Makula-Treff am 4. Februar im Blickpunkt, Märkische Straße 61 - 63 vor über 120 Besuchern und Besucherinnen seinen
Vortrag.

Dr. Heinzpeter Schmitt und Dr. Michael Hermesmeier, die den Makula-Treff regelmäßig begleiten, hatten für diesen Abend Fragen zusammengefasst, die in der Vergangenheit immer wieder angesprochen wurden. Eine Kataraktoperation, in der die getrübte Linse entfernt wird, sollte unbedingt vorher ausführlich mit dem Augenarzt besprochen werden. Im Gespräch ist zu klären, mit welcher Verbesserung des Prof. Schilling beim Makula treffSehvermögens zu rechnen ist. Seit Dezember 2012 sei ein neues Medikament namens Eylea zur Therapie bei der feuchten AMD zugelassen. Mit diesem neuen Medikament sei nun erstmals ein anderer Konzern auf dem Markt, da Avastin und Lucentis vom gleichen Konzern produziert würden. Eylea würde auch beim Diabetischen Makula-Ödem zum Einsatz kommen. Dies könne genauso wie bei Lucentis aber nur wirksam werden, wenn der Blutdruck unter 140 liege und die Patienten mit Insulin einwandfrei eingestellt seien. Nahrungsergänzungsmittel würden bei der AMD zwar dafür sorgen, dass alle erforderlichen Vitamine und Spurenelemente im Körper vorhanden wären, aber nicht den Prozess der AMD stoppen. „Es macht keinen Sinn, ein abgebranntes Haus mit Wasser zu löschen,“ so die Einschätzung von Prof. Schilling, der im Gespräch mit den Anwesenden alle offenen Fragen verständlich und klar beantwortete.



.