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Unsere Beratungsstelle

Am 17. Januar 2009 fiel der Startschuss für die neu eingerichtete Beratungsstelle des Dortmundr Blinden- und Sehbehindertenvereins.

 

An diesem Tag übergab NRW-Minister Laumann unter anderem auch den frisch ausgebildeten ehrenamtlichen Beratern und Beraterinnen der Bezirksgruppe Dortmund ihr Zertifikat für die erfolgreiche Teilnahme an einer umfangreichen Schulungsmaßnahme. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW hat die Ausbildung ehrenamtlicher BeraterInnen mit dem Projekt „Wir sehen weiter“ durch die Blinden- und Sehbehindertenvereine NRW gefördert.
Sehen zu können, ist für die meisten ebenso wichtig wie selbstverständlich. Wir haben uns ein Leben lang daran gewöhnt, den Dingen ins Auge zu sehen und sie von allen Seiten zu betrachten. Wenn sich daran plötzlich oder allmählich etwas ändert, gibt es Vieles zu bedenken und zu tun. Wer von Blindheit oder Sehbehinderung betroffen wird – oder wer einen Angehörigen hat, der damit konfrontiert ist – benötigt umfassende Beratung und Hilfestellung. Unter dem Motto „Wir sehen weiter“ möchten die Dortmunder BeraterInnen dabei helfen, dass sich Betroffene in Ihrer neuen Situation zuRechtfinden. Dabei kommt ihnen nicht nur die umfassende Fachausbildung zu Gute, sondern auch der Umstand, dass sie sehr genau wissen, was Neubetroffene gerade durchmachen. Die Wir sehen weiter-BeraterInnen sind nämlich selbst sehbehindert oder blind. Mit einer Sehbehinderung zu leben ist nicht immer leicht – aber es kann viel getan werden, um den Alltag auch weiterhin lebenswert zu gestalten.
Gemeinsam mit den Ratsuchenden überlegen die BeraterInnen, was zu tun ist
und begleiten gern ein Stück auf dem neuen Weg, um Schritt für Schritt weiterzukommen. Auch die Wir sehen weiter-BeraterInnen können nicht alle Fragen beantworten, aber sie wissen, wer es kann. Die BeraterInnen haben ein Netzwerk geknüpft, dem Ärzte, Optiker, Krankenkassenberater, Rentenexperten, Hilfsmittelanbieter, Fachleute in den Ämtern und viele andere Menschen angehören, die weiterhelfen können.
 

Hier sehen Sie einen Bericht der Lokalzeit, WDR.

 
Unser Beratungsangebot ist sehr umfangreich. In Stichworten umfasst es folgende Bereiche:
1. Nachteilsausgleich
(Schwerbehindertenausweis, Blindengeld, Hilfen für hochgradig Sehbehinderte, Steuerfreibeträge, Wertmarke, Befreiung von der Rundfunkgebühr)
2. Hilfsmittel für den Alltag
(geeignete Hilfsmittel für den Hausgebrauch, die richtige Sehhilfe, der Blindenführhhund)
3. Beratung für hör/sehbehinderte und taubblinde Menschen
4. Akkustische Medien
(Hörbüchereien, Hörzeitschriften, DAISY-Bücher, Filme mit Beschreibung, Tageszeitung)
5. Mobilität
(Mobilitätstraining, Kennzeichnung, Begleitperson im öPnV, Behindertenparkplätze, Hilfen der DB)
6. Sport und Gesundheit
7. Wohnen
(erhöhter Wohnraumbedarf, betreutes Wohnen)
8. Ausbildung und Arbeitsleben
(Frühförderung, Hilfen im Arbeitsalltag, berufliche Rehabilitation)

Wir laden Sie herzlich ein, sich mit Ihren Fragen an unsere BeraterInnen zu wenden. Persönliche Beratung bieten wir jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat ab 18 Uhr sowie nach telefonischer Terminabsprache.

 
Unsere Beratungsstelle

 

Kontakt:
Beratungsstelle für sehbehinderte und blinde Dortmunder
Märkische Straße 61 – 63
44141 Dortmund
Tel. 0231 / 56 06 300
E-Mail: beratungsstelle@bsvdo.de.Artikel: Das Papoo Gästebuch



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